Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, ist es Zeit, die Küche in eine Weihnachtsbäckerei zu verwandeln. Hier präsentieren wir die köstlichsten Rezepte weihnachtliche Leckereien, die du ganz einfach nachbacken kannst.
Die Weihnachtszeit steht vor der Tür, und mit ihr kommen die verführerischen Düfte von frisch gebackenen Plätzchen, würzigem Glühwein und anderen Köstlichkeiten. Eine weihnachtliche Leckereigehört einfach zu den Festtagen dazu und sorgt für gemütliche Momente mit Familie und Freunden. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die besten Rezepte und Ideen vor, um die Weihnachtszeit kulinarisch zu genießen.
Wenn der Duft von Zimt, Vanille und frisch gebackenem Teig durchs Haus zieht, beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres. Weihnachtliche Leckereien gehören zum Advent einfach dazu – ganz gleich, ob es die traditionellen Plätzchen nach Familienrezept oder eine neue Idee ist, die dieses Jahr zum ersten Mal ausprobiert wird.
Ein Klassiker der Weihnachtszeit, der in vielen Variationen gebacken wird. Ob weich oder knusprig, mit Schokolade überzogen oder gefüllt – Lebkuchen gehören einfach zu einem festlichen Weihnachtsgebäck. Tipp: Verziere deine Lebkuchen mit buntem Zuckerguss und essbarem Glitzer für einen festlichen Look.
Diese wohl bekanntesten weihnachtlichen Leckereien sind ein Muss in jeder Weihnachtsbäckerei. Von klassischen Butterplätzchen über zimtige Spekulatius bis hin zu schokoladigen Ausstechplätzchen – die Auswahl ist riesig. Probiere auch mal neue Kombinationen wie Haselnuss-Schokoladen-Plätzchen oder vegane Varianten.
Ein traditionelles Weihnachtsgebäck, das in vielen Familien ein fester Bestandteil der Feiertage ist. Der saftige Hefeteig mit getrockneten Früchten, Nüssen und einer Prise Rum sorgt für ein unverwechselbares Aroma und macht dieses Gebäck zu einer der beliebtesten weihnachtlichen Leckereien. Tipp: Lass den Stollen einige Tage ruhen, damit sich die Aromen richtig entfalten können.
Dieser Orangen-Marzipan-Stollen verbindet klassischen Weihnachtsstollen mit fruchtiger Orange und einem weichen Marzipankern. Mandeln, Rosinen und winterliche Gewürze sorgen für das typische Stollenaroma, während Orangenabrieb und Orangensaft eine frische Note hineinbringen. Und das Beste: Nach ein paar Tagen Ruhezeit schmeckt er sogar noch besser.
Die Rosinen zusammen mit dem Orangeat in eine kleine Schüssel geben und mit dem Orangensaft vermischen. Etwa 30 Minuten ziehen lassen.
Die Orange heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben.
Die Milch lauwarm erwärmen. Hefe hineinbröckeln und zusammen mit einem Teelöffel des Zuckers darin auflösen.
Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefemilch hineingießen, mit etwas Mehl vom Rand verrühren und abgedeckt etwa 15 Minuten stehen lassen.
Anschließend den restlichen Zucker, 200 g weiche Butter, Ei, Salz, Zimt, Kardamom und Orangenabrieb hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verkneten.
Zum Schluss die eingeweichten Rosinen, das Orangeat und die gehackten Mandeln vorsichtig unterkneten.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kurz durchkneten und zu einem länglichen Oval ausrollen bzw. mit den Händen flach drücken.
Die Marzipanrohmasse zu einer Rolle formen, die etwas kürzer als der Stollen ist, und längs auf den Teig legen.
Eine Längsseite des Teiges über das Marzipan schlagen und leicht andrücken. Anschließend den Stollen so formen, dass die typische Erhöhung in der Mitte entsteht.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nochmals etwa 20 Minuten ruhen lassen.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Stollen auf der mittleren Schiene etwa 45–55 Minuten backen. Wird die Oberfläche zu dunkel, gegen Ende der Backzeit locker mit Backpapier oder Alufolie abdecken.
Die 60 g Butter schmelzen.
Den noch heißen Stollen direkt nach dem Backen großzügig mit der flüssigen Butter bestreichen und anschließend dick mit Puderzucker bestäuben.
Vollständig auskühlen lassen.
Natürlich kannst Du den Orangen-Marzipan-Stollen sofort anschneiden – sein volles Aroma entwickelt er aber erst nach einigen Tagen.
Dafür den vollständig ausgekühlten Stollen zunächst in Backpapier und anschließend gut in Alufolie einwickeln und kühl lagern. Nach etwa 3 bis 7 Tagen sind Gewürze, Orange und Marzipan wunderbar durchgezogen.
Vor dem Servieren kannst Du ihn noch einmal frisch mit Puderzucker bestäuben.
Wenn Du keine Rosinen magst, kannst Du sie durch getrocknete Cranberrys ersetzen. Gerade zusammen mit Orange und Marzipan entsteht daraus eine etwas modernere, fruchtigere Variante des klassischen Weihnachtsstollens.
Fluffiger Hefeteig, warme Äpfel und der Duft von Zimt – diese Bratapfel-Zimtschnecken mit Vanilleglasur schmecken nach einem gemütlichen Adventsnachmittag. Die saftige Apfel-Zimt-Füllung erinnert an klassischen Bratapfel, während die süße Vanilleglasur den noch warmen Schnecken den letzten Schliff gibt. Ein wunderbares Weihnachtsgebäck für die Kaffeetafel, den Adventsbrunch oder einfach dann, wenn die Küche einmal richtig nach Weihnachten duften soll.
Arbeitszeit: ca. 35–40 Minuten
Gehzeit: ca. 80–90 Minuten
Backzeit: ca. 25–30 Minuten
Gesamtzeit: etwa 2½ Stunden
Mehl, Trockenhefe, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Lauwarme Milch, Butter und Ei dazugeben und alles etwa 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Bei frischer Hefe diese zunächst in der lauwarmen Milch mit etwas Zucker auflösen.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.
Währenddessen die Äpfel schälen, entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden. 20 g Butter in einer Pfanne erhitzen und die Apfelstücke darin etwa 4–5 Minuten dünsten. Zitronensaft, 30 g braunen Zucker, 1 TL Zimt, Vanille und eine Prise Salz hinzufügen. Noch kurz weiterbraten, anschließend vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.
Den aufgegangenen Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 40 × 50 cm großen Rechteck ausrollen.
Die restlichen 30 g weiche Butter darauf verstreichen. 50 g braunen Zucker mit 1 TL Zimt vermischen und gleichmäßig darüberstreuen. Anschließend die abgekühlten Äpfel sowie die gehackten Mandeln und nach Wunsch die Rosinen darauf verteilen.
Den Teig von der langen Seite her möglichst gleichmäßig aufrollen. Die Rolle mit einem scharfen Messer in etwa 12 Stücke schneiden.
Die Schnecken mit etwas Abstand in eine gefettete Auflaufform oder auf ein mit Backpapier belegtes tiefes Backblech setzen. Abdecken und nochmals 20–30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Zimtschnecken auf mittlerer Schiene etwa 25–30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Anschließend etwa 10 Minuten abkühlen lassen – sie dürfen für die Glasur ruhig noch etwas warm sein.
Puderzucker mit Vanille und zunächst 2 EL Milch glatt rühren. Ist die Glasur noch zu dick, tropfenweise weitere Milch hinzufügen.
Die Vanilleglasur großzügig über die noch leicht warmen Bratapfel-Zimtschnecken laufen lassen und kurz fest werden lassen.
Ob ein saftiger Nusskuchen oder eine schokoladige Weihnachtstorte – festliche Backwaren bringen den perfekten Abschluss zu einem Weihnachtsessen. Verziere deine Kreationen mit weihnachtlichen Motiven und essbarem Glitzer. Tipp: Eine Torte mit einer Schicht aus Marzipan und einer Glasur aus Zuckerguss sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch himmlisch!
Selbstgemachtes aus der Küche ist außerdem eine wunderbare Geschenkidee. Hübsch verpackte Plätzchen, gebrannte Mandeln oder kleine Pralinen sind persönliche Mitbringsel, über die sich fast jeder freut. So werden weihnachtliche Leckereien ganz nebenbei zu kleinen Geschenken aus der eigenen Küche.
Noch schöner wird die Weihnachtsbäckerei, wenn nicht nur das Ergebnis zählt. Gemeinsam Teig ausrollen, Plätzchen verzieren und zwischendurch natürlich auch probieren: Weihnachtliche Leckereien sind oft mit Erinnerungen verbunden, die weit über Weihnachten hinaus bleiben.

Ein aufregendes Set mit 25 witzigen und schönen Designs, einschließlich einiger klassischer und so mancher besonderen Form
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Vanillekipferl, Lebkuchen und Stollen dürfen jedes Jahr wieder auf den Weihnachtsteller. Trotzdem lohnt es sich, auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Weihnachtliche Leckereien können schließlich genauso gut Bratapfel-Zimtschnecken, Spekulatius-Cheesecake oder andere moderne Varianten unserer liebsten Weihnachtsaromen sein.
Und manchmal braucht es überhaupt keinen besonderen Anlass. Eine Tasse Kaffee oder Tee, ein paar Plätzchen und eine halbe Stunde ohne Termine reichen schon für eine kleine Pause im Advent. Genau dafür lieben wir weihnachtliche Leckereien vielleicht am meisten.
Fazit: Ob traditionelle Klassiker oder moderne Kreationen – eine weihnachtliche Leckerei macht die festliche Jahreszeit unvergesslich. Lassen Sie sich von unseren Ideen inspirieren und zaubern Sie eine Portion Weihnachtszauber auf Ihren Tisch. Denn was gibt es Schöneres, als die Feiertage mit köstlichen Leckerbissen und strahlenden Gesichtern zu verbringen?
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